Mein Praktikum bei Alpetour

Wo die Reise hingeht

Stefanie Wiegel berichtet | 17.03.2015 | Foto: Privat

Fremde Kulturen und ferne Länder haben mich schon immer fasziniert. Deswegen habe ich zunächst mein Bachelorstudium im Fachbereich Geographie an der Uni Münster absolviert. Ich möchte immer etwas Neues entdecken, das ich auch im Alltag anwenden kann. Da ich auch sehr gerne reise, habe ich meine akademische Laufbahn noch um den Tourismusbereich ergänzt. Mich interessieren Regionen, die sich durch ein Alleinstellungsmerkmal herausheben und touristisch weiterentwickeln – die vielfältigen Auswirkungen von Tourismus auf Regionen, das ist für mich der spannendste Punkt von allen.

Darum habe ich mich bei alpetour beworben:

Als ich während meines Praxissemesters im Master nach einem Praktikumsplatz im Bereich Tourismus gesucht habe, bin ich in dem führenden Magazin für Touristik auf alpetour gestoßen: alpetour ist ein bekannter Reiseveranstalter für Gruppenreisen. Im Internet habe ich dann auch gesehen, dass die Firma eine Fair Company ist. Die Initiative kannte ich vorher zwar nicht, aber nachdem ich mehr darüber gelesen habe, wurde die Mitgliedschaft auch zu einem Grund, warum ich mich bei alpetour beworben habe. Mir war schon im Vorfeld wichtig, dass es sich um ein bezahltes Praktikum handelt sowie dass gewisse Regeln eingehalten werden und Praktikanten nicht für die Ablage und zum „Kaffee kochen“ abgestellt werden.

Zwei Wochen vor Beginn des Praktikums habe ich erfahren, in welches Team ich komme: Abteilung Ski- und Sportreisen: Team Skireisen für Schulklassen. Das passt zufällig ganz gut, da ich selbst gerne Ski fahre.

Mein Einstieg war dann auch sehr angenehm:

Ich wurde zu meiner Betreuerin gebracht, die mich dem Team vorgestellt und mich durch das Unternehmen geführt hat. Ich wurde direkt und ausführlich eingearbeitet. Dann durfte ich relativ schnell Aufgaben eigenständig übernehmen. Das war die Phase, in der die Rückmeldungen von den Lehrern eingegangen sind – mit den ganzen Informationen zu den Teilnehmerzahlen, zum Skiverleih, zur Anzahl der Vegetarier, dem gewünschten Mittagessen auf einer Skihütte oder dem Lunchpaket und anderen organisatorischen Belangen, die für die Busfahrt und Skireise wichtig sind. Diese Daten wurden dann von mir im Buchungssystem erfasst und an die Leistungsträger weitergeleitet. Im Anschluss daran mussten die Reiseunterlagen für die Kunden fertig gemachten und versendet werden. Zwischendurch habe ich natürlich auch mal andere Aufgaben übernommen, was eben spontan im Tagesgeschäft so anfiel.

Was ich besonders spannend fand:

Ich durfte an der Vorbereitung und Durchführung einer Informationsfahrt für Lehrer mitwirken. Das war wirklich ein Highlight, denn ich bin selbst mit ins Allgäu gefahren. Dort haben wir interessierten Lehrern an einem Wochenende ein neues Reiseprogramm für das Allgäu vorgestellt: Wir haben vor Ort über das Skigebiet informiert, und erklärt, wie eine Skireise mit alpetour abläuft – und die Lehrer mit der Unterkunft vertraut gemacht. Es war eine Gruppe von ungefähr 50 Lehrern. Da musste natürlich im Vorfeld viel organisiert werden. An einem Abend haben wir unter anderem auch das Unternehmen alpetour präsentiert und gezeigt, welche Reisen abgesehen von den Skireisen für die Schulklassen noch gebucht werden können. Das war interessant – wenn man das direkt vor Ort mal gesehen hat und die Ansprechpartner, mit denen man sonst nur E-Mails schreibt, persönlich trifft.

Die ganzheitliche Aufgabenstruktur hat mir sehr gut gefallen:

Es gibt hier nicht wie in vielen anderen Firmen einzelne Abteilungen für jeden Arbeitsschritt. Nach dem Prinzip: Die einen sind für das Produkt zuständig, die anderen für den Einkauf oder Marketing und so weiter. Bei alpetour hat jeder Mitarbeiter fixe Zielgebiete, für die er in jeder einzelnen Arbeitsphase zuständig und verantwortlich ist – vom Katalog bis zur Angebotsphase, Beratung, Kataloggestaltung und Vermarktung – alles in einer Hand. Man durchläuft automatisch alle Bereiche selbst, was dazu führt, dass man sich am Ende mit den Produkten richtig gut auskennt.

Die Unternehmenskultur hat mich überzeugt:

Ich bin morgens immer gerne aufgestanden, weil die Atmosphäre bei alpetour so nett und locker war. Ich habe mich nie als die Praktikantin gefühlt, die ab und an mal „Handlangerarbeiten“ erledigen darf. Sondern ich war wirklich von Anfang an ein Teil des Teams. Das Team ist relativ jung und der Zusammenhalt sehr groß: Die Mitarbeiter gehen respektvoll und hilfsbereit miteinander um, es wird viel gelobt und konstruktives Feedback gegeben. Das Arbeitsklima ist super. Von Anfang an kamen Leute auf mich zu und haben mich gefragt, ob ich mich zum Beispiel in der Mittagspause einer Laufgruppe anschließen möchte. alpetour bietet den Mitarbeitern sehr viel: Das Unternehmen übernimmt für die Mitarbeiter beispielsweise die Kosten für die Mitgliedschaft im Sportverein, bietet eine Vielzahl von internen und externen Schulungen und Seminaren an – und auch die Praktikanten können an allen Veranstaltungen kostenlos teilnehmen.

Das Praktikum hat sich für mich gelohnt:

Ich habe viel neue Praxiserfahrung im Tourismusbereich erworben. Im Studium wird das alles ja nur sehr theoretisch behandelt. Ich hatte vorher keine Vorstellung, wie man zum Beispiel eine Reise für eine Gruppe von 80 Personen wirklich plant und organisiert.

Zudem habe ich noch ein Uni-Projekt bearbeitet. Denn in meinem Studiengang gehört es zum Praxissemester, dass man am Ende eine Fallstudie im Umfang einer Bachelorarbeit abgibt. In meiner Studie erforsche ich Skireisen für Studenten. Dafür habe ich eine quantitative Befragung durchgeführt und untersucht, ob es Bedarf gibt und welche Anforderungen eine solche Reise haben sollte. Dabei hat mich auch das Team von alpetour unterstützt. Das fand ich sehr gut, weil es eigentlich offiziell nicht Teil des Praktikums ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

Mein Berufswunsch, später in der Tourismusbranche tätig zu sein, hat sich durch das Praktikum verfestigt. Mal sehen, wo die Reise nach dem Master hingeht. Gerade für ein längeres Praktikum – meines hat fünf Monate gedauert – kann ich alpetour nur empfehlen. Im Vergleich zu vielen anderen Praktika habe ich bei diesem Arbeitgeber stets Anerkennung und Wertschätzung erfahren.

Stefanie Wiegel, Praktikantin bei Alpetour

Stefanie Wiegel, 23
hat einen Bachelor in Geografie in Münster absolviert und studiert derzeit im dritten Semester des Masterstudiengangs
Tourismus und Regionalentwicklung an der Universität Greifswald.



alpetour Touristische Gmbh ist einer der führenden Reiseveranstalter für Gruppenreisen und einer der größten Reiseveranstalter in Deutschland.

 

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