Mein Praktikum bei IGZ – Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH

 

Steile Lernkurve inklusive

Reinhold Quast berichtet | 16.04.2018 | Foto: IGZ

Mein Praktikum absolvierte ich bei der IGZ – Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH vom 04.09.2017 bis zum 17.01.2018. Davor konnte ich erste Erfahrungen über die SPS-Programmierung (Programmierung zur Steuerung und Regelung von Maschinen und Anlagen) im Praxissemester bei der SAS Softec GmbH sammeln.

Breite Basis dank des Studienfachs

Ich habe mich für das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der OTH Amberg-Weiden entschieden, weil es eine interessante und vielfältige Mischung aus Wirtschaft und Ingenieurwissenschaften ist. Somit bietet es viele Möglichkeiten anschließend in unterschiedlichsten Bereichen Fuß zu fassen, z. B. in der Logistikbranche. Darauf aufmerksam wurde ich durch einen ABAP-Programmierkurs, den ein IGZ-Mitarbeiter anbot (ABAP ist die Programmiersprache der SAP). Mein Interesse für dieses Arbeitsfeld war geweckt! Kurze Zeit später bewarb ich mich erfolgreich als Werkstudent bei IGZ.

Reizvoll bei IGZ: Programmierung in der Logistik

Die Programmierung fand ich schon immer interessant. Ich hatte jedoch bisher nur wenige Berührungspunkte im Studium oder Alltag. Da die Logistik einen großen Teil meines Studiums darstellt, ist die Kombination aus Logistik und Software bei IGZ äußerst reizvoll für mich.

Zunächst arbeitete ich mich in die WebDynpro Programmierung ein. Unter WebDynpro kann man sich die Bildschirmausgabe an einem Arbeitsplatz vorstellen, welche über einen Webbrowser dargestellt wird. Nach dieser Einarbeitung übernahm ich einige Teilaufgaben in einem Kundenprojekt (Projekt Roche). Dies half dabei, das Wissen in einem praktischen Umfeld zu erweitern.

Im Laufe des Praktikums wurden mir projektspezifische Aufgaben wie beispielsweise die Programmierung von bestimmten Arbeitsplätzen übergeben. Anhand der Spezifikation war es meine Aufgabe die Logik hierfür zu implementieren. Bei auftretenden Problemen konnte ich stets meinen Betreuer um Rat und Hilfe bitten.

Herausforderung und Entwicklung

Die Einarbeitung in die oben erläuterte WebDynpro Programmierung war anfangs sehr schwierig, da ich in dieser Richtung keinerlei Vorwissen mitbrachte. Ich begann somit bei null und musste mich in die komplexe Projektstruktur einarbeiten. Nach einiger Zeit entwickelte ich eine gewisse Routine. Ich verstand mit der Zeit vieles, was mir zuvor unbekannt war. Diese spürbare Wissenserweiterung war auf jeden Fall ein Highlight.

Unternehmenskultur im Arbeitsalltag

Trotz stressiger Phasen im Projektbusiness nahmen sich die Kollegen Zeit mir Unklarheiten zu erklären und auf meine Fragen wurde ausführlich eingegangen. Die Aufgaben waren zwar herausfordernd, jedoch für den Lerneffekt sehr nützlich. Das Projektteam nahm mich freundlich auf und behandelte mich, von Tag eins weg, wie ein vollwertiges Mitglied des Projektes.

Mein Betreuer war stets für meine Fragen und Probleme offen. Darüber hinaus integrierte er mich direkt in das restliche Projektteam, sei es beim gemeinsamen Mittagessen oder auch beim kurzen Kaffeeplausch.

Die IGZ zählt zu den TOP-Adressen in Sachen IT in der nördlichen Oberpfalz und legt großen Wert auf einen respektvollen Umgang, eine präzise Arbeitsweise und Wertschätzung.

Einziger Kritikpunkt: Ich hätte mir gewünscht, dass man mir gleich zu Beginn die vielen verwendeten Abkürzungen erklärt oder mir eine Liste mit den genauen Bezeichnungen zur Verfügung gestellt hätte.

Hilfreicher Praxiseinsatz im Hinblick auf Ausbildungsziele und Interessenfindung

Ich bekam einen direkten Einblick in die ABAP-Programmierung (WebDynpro Programmierung) in einem Projekt und verstehe den Grundsatz der objektorientierten Programmierung nun deutlich besser. Zudem bin ich dank meiner Werkstudententätigkeit bei IGZ auf ein sehr interessantes Bachelorarbeitsthema der IGZ gestoßen.

Ich habe gelernt, dass die Praxis in der Regel um einiges komplizierter ist als die Theorie. Man erkennt häufig die gelernten Modelle, dessen praktische Umsetzung sich jedoch um einiges komplexer darstellt.

Seit dem 02.04.2018 schreibe ich meine Bachelorarbeit über ein interessantes Thema bei IGZ. Über diese Möglichkeit und das mir ausgesprochene Vertrauen freue ich mich sehr.

Reinhold Quast absolviert ein Praktikum bei IGZ Ingenieurgesellschaft fuer logistische Informationssysteme mbH

Reinhold Quast, 24
studiert Wirtschaftsingenieurwesen an der OTH Amberg-Weiden und wurde über einen Programmierkurs, den ein IGZ-Mitarbeiter dort anbot, auf das Unternehmen aufmerksam.


IGZ - DIE SAP INGENEURE ist eine hochspezialisierte Ingenieurgesellschaft mit starken, technischen Kompetenzen im Bereich Lagerlogistik, Lagerautomatisierung und Produktionssteuerung mit SAP. Die Leistungen der IGZ gliedern sich in 4 Kompetenzbereiche: SAP Warehousing, SAP Manufacturing, SAP Transportation und SAP Automation. IGZ ist vollständig branchenübergreifend tätig, d. h. in allen Branchen mit anspruchsvoller Lagerlogistik sowie Produktionssteuerung.

 

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