Mein Praktikum bei Alpetour

Praktikum im Länder-Team

Marla Gerum berichtet | 07.08.2018 | Foto: Privat

Ich studiere Tourismusmanagement, weil ich selbst gerne reise und die verschiedenen Kulturen und Länder der Welt kennen lernen möchte. Jeder fährt gerne in den Urlaub und deshalb ist Tourismus auf der ganzen Welt bedeutend.

Mich faszinieren besonders, das vielfältige Angebot und die verschiedenen Auswirkungen des Tourismus. Mir gefällt in der Branche außerdem der offene Kontakt mit den Kunden.

Wie sind Sie auf Ihr Praktikumsunternehmen aufmerksam geworden?

Auf der Webseite unserer Hochschule werden verschiedene Praktikumsstellen für das Praxissemester vorgestellt, für die man sich bewerben kann. Eines dieser Praktikumsangebote war bei der Firma alpetour. Für mich war diese Stelle aufgrund der Nähe zu meinem Heimatort und der interessanten Ausschreibung sehr ansprechend.

Warum wollten Sie dort Praxiserfahrung sammeln?

Nachdem ich auf die Firma aufmerksam geworden bin, habe ich mich im Internet über alpetour informiert. Die Tätigkeiten eines Reiseveranstalters haben mich sehr angesprochen. Mir war bei der Auswahl meiner Praktikumsstelle wichtig, dass ich in den Arbeitsalltag integriert werde und neue Erfahrungen für mein Studium und berufliche Orientierung sammeln kann. Das Unternehmen alpetour garantiert als Mitglied bei Fair Company, dass die Praktikanten nicht nur als „billige“ Aushilfen eingesetzt werden. Das war unter anderem für mich ein wichtiges Kriterium bei meiner Entscheidung für die Firma alpetour.

Was gab es zu tun?

Ich habe während meines Praktikums sehr schnell eigenverantwortlich Aufgaben übernehmen können und dürfen. Dazu zählte die Erstellung von Angeboten und Buchungen, aber auch der Einkauf von Zusatzleistungen zum Beispiel Eintrittspreise/Führungen in Museen oder der Eintritt in einen Freizeitpark. Natürlich waren ab und zu auch weniger interessante „Praktikantentätigkeiten“ zu erledigen. Es überwog jedoch der Teil der spannenden und herausfordernden Tätigkeiten.

Besonders interessant fand ich, dass die Abteilungen bei alpetour nicht nach Aufgaben sondern nach Destinationen getrennt werden. Jedes Länder-Team übernimmt alle Aufgaben von der Erstellung des Angebotes, Einkauf der touristischen Leistungen bis zur Vermarktung und Beratung der Kunden.

Gab es spezielle Aufgaben oder Highlights?

Während meiner Zeit bei alpetour wurde der Katalog „Klassenfahrten“  für das Schuljahr 2018/2019 neu zusammengestellt. Die Produktpalette der Destinationen in meinem Team (Berlin, Deutschland Ost)  ist um die Region  „Vogtland“ erweitert worden. Ich durfte hierzu die Katalogseite erstellen, was ein besonderes Highlight während meines Praktikums war.

Zunächst habe ich recherchiert, was es für junge Leute an interessanten Programmpunkten  und Zusatzleistungen in der Umgebung gibt.  Dazu war ich im Internet  „unterwegs“. Die Leistungsträger, die für Schulklassen von Interesse sein könnten, habe ich dann entsprechend kontaktiert, um die Preise und Bedingungen abzuklären.

Im Anschluss habe ich für die Katalogseite die passenden Texte erstellt und Bilder zur Region und zu den Unterkünften ausgesucht. Ich durfte außerdem bei der Gestaltung des Seitenlayouts mitwirken. Die Arbeit am Katalog hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Was macht das Unternehmen als Arbeitgeber attraktiv?

alpetour bietet seinen Mitarbeitern viele verschiedene Aktivitäten an, die auch die Praktikanten nutzen dürfen. Dazu gehören Schulungen und Seminare zu verschiedenen Themenbereichen. Ich durfte beispielweise an einer Schulung zum Thema Lenk- und Ruhezeiten für Busfahrer teilnehmen.

Aber auch eine Mitgliedschaft im Sportverein Starnberg und viele andere sportliche Betätigungen werden angeboten (z.B. Laufgruppe in der  Mittagespause).

Arbeitsalltag kann stressig sein. Welche Unternehmenskultur haben Sie erlebt?

Das Team von alpetour ist sehr jung, vorwiegend weiblich und engagiert. Auch in stressigen Zeiten herrscht ein angenehmes Arbeitsklima. Die Mitarbeiter gehen respektvoll miteinander um und geben sich gegenseitig konstruktive Kritik.

Ich war während meines Praktikums im Team Klassenfahrten „Sommer, Stadt und Meer“ für die Regionen Berlin, Deutschland Ost, Tschechien, Polen und Ungarn tätig. Ich habe mich sehr wohl gefühlt in meinem Team und wurde von Anfang an freundlich aufgenommen. Meine Kolleginnen waren sehr hilfsbereit und ich konnte jederzeit mit ihnen reden, wenn ich Fragen oder Probleme hatte. Wir hatten immer viel Spaß zusammen.

Wenn ich Fehler gemacht habe, hat mir mein Team ausführlich erklärt, was ich falsch gemacht habe und mich gelobt, wenn alle meine Aufgaben ordentlich erledigt wurden.

Was hat das Praktikum für Ihre berufliche Entwicklung gebracht?

Das Praktikum hat mir gezeigt, dass ich die richtige Wahl mit dem Studiengang „Tourismusmanagement“ getroffen habe. Die Arbeit in der Tourismus-Branche macht mir sehr viel Spaß. Ich habe viele interessante Erfahrungen für meine zukünftige berufliche Laufbahn gesammelt.

Praxiseinsatz und Uni: Was ist der markanteste Unterschied?

Ich habe durch das Praktikum mein theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen können. Viele noch unklare Begriffe und Zusammenhänge sind deutlicher geworden. Die Vorlesungen in der Hochschule sind oft sehr theoretisch. Durch das Praktikum fällt es mir leichter, die Zusammenhänge und Auswirkungen im Tourismus erfassen zu können.

Wie geht es weiter?

Ich werde viele tolle Erfahrungen mit auf meine weitere berufliche Laufbahn mitnehmen. Nach meinem Bachelorstudiengang möchte ich meinen Master machen. Danach bin ich gespannt, was passiert und wie es weitergeht.

Marla Gerum, 20,

studiert Tourismusmanagement an der Hochschule Kempten im 4. Semester und absolvierte bis zum 31.07.2018 ein fünf-monatiges Praktikum bei alpetour Touristische GmbH.


alpetour Touristische GmbH ist einer der führenden Reiseveranstalter für Gruppenreisen und einer der größten Reiseveranstalter in Deutschland.

 

Alle Praktikumsberichte