Mein Praktikum bei der Hilti Deutschland AG

Mit hoher Intensität an neuen Produkten arbeiten

Alexander Maier berichtet | 22.01.2016 | Foto: Hilti AG

Was war Ihre Motivation ein weiteres Praktikum zu absolvieren?

Mein letztes Praktikum habe ich im Produktmanagement der Medizintechnik absolviert. Die Pharmabranche / Medizintechnik ist unter anderem durch starke Regularien gekennzeichnet. In meinem aktuellen Praktikum wollte ich daher eine andere Branche kennenlernen und habe mich für ein Praktikum im Produktmanagement bei Hilti entschieden. Gelernt habe ich, dass die Ansprüche und Anwendungen der Hilti Kunden sehr unterschiedlich sind, weshalb ein starker Fokus auf der Funktionalität der Produkte liegt. Des Weiteren spielt natürlich auch die Positionierung der Produkte im Vergleich zum Wettbewerb eine Rolle. Zudem ist die Hilti Kundenstruktur durch eine breite Vielfalt gekennzeichnet: Vom Bauarbeiter über selbstständige Handwerker bis hin zu Ingenieuren und Geschäftsführern sind alle vertreten und müssen entsprechend angesprochen werden.

Welche Aufgabe hatten Sie in Ihrem Praktikum bei Hilti?

Während meines Praktikums im Produktmanagement bei Hilti habe ich eine Produkteinführung mit vorbereitet. Dabei durfte ich sämtliche Teilaufgaben – angefangen beim Test des Prototyps bis zur Entscheidung über die Markteinführung – mit begleiten.

Das klingt nach einer anspruchsvollen Praktikumszeit. Wodurch hat sich diese für Sie besonders ausgezeichnet?

Bei Hilti arbeiten viele Mitarbeiter mit einer hohen Intensität ständig an neuen Produkten. Mir hat gefallen, dass ich genügend Raum für ambitioniertes und zielbewusstes Arbeiten hatte. Und trotzdem herrscht bei Hilti eine ausgeprägte Kollegialität, keine Ellenbogen-Mentalität. Mein direkter Betreuer und andere erfahrene Kollegen waren dank kurzer Wege immer ansprechbar.

Gab es ein persönliches Praktikums-Highlight?

Mein Betreuer hat mich zu Beginn auf Mitfahrten mit dem Außendienst zu Kunden mitgenommen und so konnte ich den Vertrieb "live" erleben. Nach einer gewissen Zeit durfte ich dann Mitfahrten mit dem Außendienst zu meinem Projekt/Produkt eigenständig planen und durchzuführen. Für mich war dieses Vertrauen Ausdruck der Wertschätzung für meine Arbeit.

Klingt nach einer tollen Aufgabe. War das nicht ein bisschen viel verlangt für einen Praktikanten?

Mein Betreuer konnte immer gut einschätzen, ob Aufgaben angemessen oder überfordernd waren. Und wenn es dann mal zu viel war, konnte ich auch einen Gang zurückschalten.

Zudem gab es viele Möglichkeiten, Feedback und Informationen einzuholen, wenn man "mit seinem Latein am Ende war", denn die Kollegen aus dem Produktmanagement sowie aus dem Vertrieb konnte ich immer ansprechen.

Hat sich durch das Praktikum Ihre berufliche Perspektive verändert?

Grundsätzlich hat sich für mich bestätigt: Der Karriereweg Produktmanagement ist genau richtig. Ich könnte mir Hilti sehr gut als Arbeitgeber nach meinem Studium vorstellen.

Uni vs. Praktikum: Worin unterschiedet es sich?

Während des Semesters arbeitet man an verschieden Themen, meist mit der klaren Ausrichtung auf den abschließenden Test. Während des Praktikums ist man hauptsächlich auf ein Projekt fokussiert, begleitet den Prozess von Anfang bis Ende und hat ihn am Ende abgeschlossen. Das ist eine sehr zufriedenstellende Erfahrung.

Herr Maier, vielen Dank für diese Schilderung Ihres Praktikums bei Hilti. Weiterhin viel Erfolg auf Ihrem beruflichen Weg und viel Spaß im Produktmanagement!

Bei seinem Praktikum bei Hilti durfte Alexander Maier spannende Einblicke in das Produktmanagement gewinnen.

Alexander Maier, 27 Jahre
MA Studiengang: M.Sc. International Management, an der ESB Business School der Hochschule Reutlingen, Duales Studium (B.A. Business Administration), Ausbildungsberuf: Industriekaufmann


Hilti wurde bereits in den 1940er Jahren in Liechtenstein gegründet. Heute ist das Unternehmen international in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Produkten für die Baubranche tätig.

 

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