Mein Praktikum bei IGZ – Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH

 

Logistik und SAP – die ideale Praktikumskombi

Sonja Hahn berichtet | 09.04.2018 | Foto: IGZ

Das Pflichtpraktikum an der Fachhochschule ersetzt ein Semester. Deshalb ist der Zeitraum relativ lang für ein Praktikum und erstreckte sich vom 1. August 2017 bis 28. Februar 2018. Da ich nach meinem Fachabitur direkt mein Studium begonnen habe, konnte ich vorher keine Berufserfahrung sammeln.

Meine Motivation für die Wahl des Studienfaches

Den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen habe ich gewählt, da er eine interessante Kombination technischer und wirtschaftlicher Studieninhalte bietet. Außerdem ist man nach Abschluss des Studiums fachlich sehr breit aufgestellt und hat viele unterschiedliche Möglichkeiten bei der Berufswahl.

So bin ich auf IGZ aufmerksam geworden

IGZ ist in der Region als innovatives Unternehmen bekannt und war mir auch durch Freunde und Bekannte schon immer ein Begriff. Außerdem hat sich IGZ bei der Unternehmerbörse an meiner Hochschule in Hof präsentiert. Mein Praxissemester wollte ich bei IGZ durchführen, da die Nähe zu meinem Wohnort gegeben ist. Außerdem ergänzt sich das Tätigkeitsfeld der IGZ sehr gut mit meinen Studieninhalten (Logistik + SAP), weshalb mich das Unternehmen sehr angesprochen hat.

Zu meinen allgemeinen Tätigkeiten zählte zu Beginn des Praktikums vor allem das Erstellen und Überarbeiten einer geeigneten Short- und Longlist mit den geforderten Kriterien aller Abteilungen des Unternehmens.

Darauf aufbauend durfte ich die gesamte Korrespondenz mit den verschiedenen ECM-Anbietern abwickeln, z. B. Anfragen, Bewertung der Short- und Longlist durch die Anbieter, Einholen von Angeboten und Abstimmung der Live-Demos (ECM = Enterprise-Content-Management, Anmerk. d. Red.)

Während des gesamten Halbjahres war ich auch dafür verantwortlich die entsprechend nötigen internen Teammeetings vorzubereiten, zu organisieren und durchzuführen (z. B. Agenda erstellen, durch die Besprechung führen,…).

Im Speziellen war es vor allem meine Aufgabe mithilfe des ECM-Kernteams die verschiedenen DMS-/ECM-Systeme zu bewerten und schlussendlich geeigneten Favoriten, die die Anforderungen der IGZ zufriedenstellend erfüllen können, auszuwählen (DMS = Dealer-Management-System, Anmerk. d. Red.).

Eine besondere Herausforderung war das Thema vor allem, da es auch für das Unternehmen ein neues Projekt war und somit noch keiner der Kollegen tiefergehendes fachliches Know-how vorweisen konnte. Daher war es meine Aufgabe mich entsprechend intensiv mit dem Thema auseinander zu setzen und mir notwendiges Wissen anzueignen.

Jedoch reichte nicht nur das fachliche Wissen über Dokumentenmanagement aus. Ein weiterer Teil der Aufgabe bestand darin sich einen Überblick über die verfügbaren ECM-Lösungen am Markt zu verschaffen.

Außerdem war es eine Herausforderung alle Anforderungen der IGZ-eigenen Abteilungen zu konkretisieren, diese anschließend mithilfe der Bereichsleitungen zu priorisieren und in eine gemeinsame Anforderungsliste zu integrieren.

Der anspruchsvollste Teil der Gesamtaufgabe war natürlich letztendlich gemeinsam mit dem erweiterten Team eine geeignete Software auszuwählen, die alle gestellten Anforderungen zufriedenstellend abdeckt, sich preislich im Rahmen bewegt und für die Zukunft ausgerichtet ist.

Mein persönliches Highlight war vor allem die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die von Anfang an gegeben war. Ich durfte ab dem ersten Tag sehr viel Verantwortung übernehmen und war für die Einhaltung meiner Termine, die Vorbereitung der entsprechenden Meetings und die Abstimmung mit den Lieferanten zuständig.

Arbeitsalltag kann stressig sein. Alle Kollegen waren trotz ihrer hohen Auslastung immer sehr freundlich und haben ihre Hilfe angeboten. Falls Schwierigkeiten aufgetreten sind oder ich bei der Durchführung meiner Aufgaben Hilfe benötigt habe, konnte ich mich immer auf die Kollegen verlassen, dass sie sich kurz Zeit genommen und mich unterstützt haben.

Meine Mentorin war Evi Janotta, die gerade dabei war die QM-Abteilung im Unternehmen aufzubauen. Sie hat sich gemeinsam mit mir von Anfang an ins Thema eingearbeitet und mich vor allem bei den organisatorischen Dingen immer unterstützt.

Den Fair Company-Spirit konnte man vor allem spüren, da IGZ einer der Top-Arbeitgeber der Region ist, die Arbeit der Mitarbeiter wertschätzt und einen tollen Teamzusammenhalt pflegt.

Während meines Praktikums sind mir kaum negative Sachen aufgefallen. Am Anfang war es etwas schwer sich im erweiterten Team zu beweisen, da ich ja „nur“ die Praktikantin war, aber auch das hat sich schnell gelegt.

Der Praxiseinsatz war für mich sehr hilfreich. Ich konnte feststellen, dass meine Stärken vor allem im Umgang mit den verschiedenen Ansprechpartnern (Kunden, Lieferanten) liegen und weniger in der reinen „PC-Arbeit“.

Der markanteste Unterschied zwischen Praxiseinsatz und Uni ist, dass man in der Arbeitswelt nur eingeschränkt die Möglichkeit hat, sich seine Aufgaben zeitlich frei einzuteilen. Es gibt einen strafferen Zeitplan, in dem Dokumente etc. fertiggestellt werden müssen, da vieles voneinander abhängig ist. Des Weiteren müssen Entscheidungen getroffen und zeitnah umgesetzt werden, was im „Uni-Alltag“ weniger der Fall ist. Dies liegt zum einen daran, dass man kaum schwerwiegende Entscheidungen treffen muss und zum anderen die Einteilung und Umsetzung der resultierenden Ergebnisse der Entscheidungen von dem Studenten selbst abhängt.

So geht es weiter

Ich habe mich bereits gegen Ende des Pflichtpraktikums auf eine Stelle der IGZ für den Verkauf innovativer SAP-Lösungen beworben. Nach einem weiteren Bewerbungsgespräch habe ich die Zusage bekommen. Da ich glücklicherweise jetzt bei der Firma ins Berufsleben gestartet bin, habe ich auch weiterhin die Möglichkeit bei der Betreuung des ECM/DMS-Themas eingebunden zu werden.

Sonja Hahn absolviert ein Praktikum bei IGZ Ingenieurgesellschaft fu r logistische Informationssysteme mbH

Sonja Hahn, 22
studiert Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof und sammelt mit ihrem Pflichtpraktikum erste Unternehmenserfahrungen bei der IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH.


IGZ - DIE SAP INGENEURE ist eine hochspezialisierte Ingenieurgesellschaft mit starken, technischen Kompetenzen im Bereich Lagerlogistik, Lagerautomatisierung und Produktionssteuerung mit SAP. Die Leistungen der IGZ gliedern sich in 4 Kompetenzbereiche: SAP Warehousing, SAP Manufacturing, SAP Transportation und SAP Automation. IGZ ist vollständig branchenübergreifend tätig, d. h. in allen Branchen mit anspruchsvoller Lagerlogistik sowie Produktionssteuerung.

 

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