Mein Praktikum bei HILTI

Für HILTI im Dialog

Interview: Elke Neuhard | 23.05.2016 | Foto: HILTI

Was war Ihre Motivation auf Ihre Ausbildung ein Studium aufzusatteln?

In erster Linie die persönliche und berufliche Weiterentwicklung. Grundsätzlich stimmte die Richtung der Ausbildung und mit einem zusätzlichen Studium wollte ich durch weiteren Wissensaufbau meine Karrierechancen verbessern.

Wie kamen Sie zu Hilti?

Ich wurde von der Talentmanagerin aus dem Personalwesen über XING kontaktiert. Mir war bis dahin gar nicht klar, dass HILTI Tätigkeitsbereiche für meinen Studiengang anbietet.

Was war Ihr Einsatzgebiet während des Praktikums?

Ich hatte das Glück, gleich in zwei Bereichen mitarbeiten zu können – sowohl im Direktmarketing, als auch im Onlinepublishing. Dabei habe ich selbstständig Editorials erstellt und Newsletter für unsere verschiedenen Zielgruppen gestaltet und verschickt.

Mein praktikumsbegleitendes Projekt war außerdem die Konzeptionierung der HILTI YouTube-Kanäle für Zentraleuropa.

Was muss ich mir da vorstellen: Erklärvideos – wie der Bohrhammer richtig eingesetzt wird?

Ja, zum Beispiel, aber noch vieles mehr. Wir haben eine vielseitige Plattform für Videos aus unterschiedlichen Themenbereichen geschaffen. Dabei ermöglichen wir den Interessierten, HILTI von einer persönlichen und dynamischen Seite kennenzulernen. Zudem lernte ich die Produktinnovationen aus verschiedenen Blickwinkeln kennen und legte gemeinsam mit dem Team die ersten Grundsteine erfolgreichen B2B Marketings auf YouTube.

Und was passiert, wenn sich Kunden wirklich bei ihnen melden, wenn sie ein solches Video angeschaut haben?

Das ist ja ausdrücklich das Ziel: Wir wollen den lebendigen Austausch mit unseren Kunden und sind offen für Wünsche und Feedback. Denn davon lebt ja auch ein Social Media Auftritt. Selbstverständlich arbeiten wir auch mit Kollegen aus anderen Abteilungen zusammen, z. B. aus der Produktentwicklung und dem Vertrieb. Denn wir möchten unsere Produkt- und Serviceangebote stetig optimieren.

Die Kollegen waren begeistert, wie gut sich dieser Social Media-Kanal im Rahmen der Digitalisierung nutzen lässt. Es ist klar, dass sich das YouTube-Team auf jeden Fall weiterentwickeln wird.

Da konnten Sie in einem anspruchsvollen Projekt mitarbeiten. Wie gestaltete sich denn die Betreuung?

Von Anfang an wurde ich vollwertig ins Team integriert und herzlich und freundlich aufgenommen. Nach einer Woche Einarbeitung bekam ich bereits eigene Aufgaben und arbeitete selbstständig. Dass mir so viel zugetraut wurde, war sehr motivierend. So konnte ich mein Wissen, z. B. aus dem Social Media-Bereich, sehr gut einbringen. Das war toll!

Ich hatte zudem zwei Kollegen, die als "Mentoren" an meiner Seite standen, und immer ein offenes Ohr für mich und meine Fragen hatten.

Wer so viel stemmt, der macht auch nicht immer alles perfekt. Wie wurde reagiert?

Bei HILTI herrscht eine sehr gute Fehlerkultur. Wenn ich mal Hilfe gebraucht habe, wurden mir weitere Ansprechpartner vermittelt oder entsprechendes Infomaterial zur Verfügung gestellt, insbesondere weil mir anfangs die Branche noch fremd war.

Es wurde immer alles direkt angesprochen und oft gab es Feedback vom gesamten Team. Durch die aktive Unterstützung habe ich mich nie alleine gefühlt.

Was haben Sie für Ihre berufliche Perspektive und Ihre persönliche Entwicklung aus dem Praktikum mitgenommen?

Durch das Projekt bekam ich Klarheit, welcher Bereich mich beruflich besonders interessiert. Social Media und die Onlinewelt im Allgemeinen sind genau mein Ding. HILTI bietet mir die Möglichkeit, diese Welt selbst mitzugestalten und ein Teil davon zu sein.

Auch persönlich habe ich mich natürlich weiterentwickelt. Ich gewann an Selbstbewusstsein, denn ich hatte nicht erwartet, dass ein Unternehmen aus der Baubranche ein geeigneter Arbeitgeber für mein Studienfach sein könnte.

Mein Blick hat sich definitiv geweitet und ich bin ein bisschen stolz, wenn jemand sagt: "Oh, Du arbeitest ja bei HILTI!"

Ende März endete Ihr Praktikum. Wie geht es weiter?

Tatsächlich hat HILTI mir ein Angebot gemacht und ich habe natürlich angenommen. Das heißt, ich kann jetzt "Praktikantin" in meiner Signatur durch "Online Operations & Development Manager" ersetzen.

Frau Spinnler, ich danke Ihnen für das interessante Gespräch und bin sicher, dass es für unsere Leser einige neue Aspekte bietet.

Sabrina Spinnler, Praktikantin im Marketing bei Baumaschinenhersteller HILTI

Sabrina Spinnler, 26
Zunächst Ausbildung als Kauffrau für Dialogmarketing, Werkstudententätigkeit im Marketing & Qualitätsmanagement. Danach Bachelor of Arts, Studiengang Medien- und Kommunikationwissenschaften an der Universität Augsburg.


Bereits seit 1941 produziert die HILTI AG Werkzeug. Besonders für seine Bohrhammer erlangte das liechtensteiner Unternehmen Weltbekanntheit. Heute hat das Unternehmen in mehr als 120 Ländern Standorte. Der Deutsche Hauptsitz in Kauferingen ist der zweitgrößte des Unternehmens neben seiner Firmenzentrale in Schaan.

 

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