Mein Traineeship bei RATBACHER

"Es gibt kein Schema F"

Loredana Frenda berichtet | 31.07.2015 | Foto: Ratbacher

Mein Weg zu Ratbacher

Ich habe während des Studiums schon viel im Bereich Marketing, Kommunikation und Vertrieb gearbeitet. Eines Tages wurde ich von einer Personalberatung angeschrieben, die Interesse an mir hatte. Dadurch habe ich angefangen, mich mehr mit der Materie zu beschäftigen. Davor konnte ich mir noch nicht so richtig vorstellen, was eine Personalberatung eigentlich genau macht. Heute würde ich das so erklären: Eine Personalberatung identifiziert für Unternehmen über verschiedene Suchkanäle geeignete Bewerber – insbesondere solche Kandidaten, die auf dem freien Markt schwer zu finden sind. Diese Kandidaten unterstützen wir dann entlang des gesamten Bewerbungsprozesses und sind sowohl unternehmensseitig als auch kandidatenseitig beratend tätig. Das Thema hat mich mehr und mehr interessiert und ich habe mich dann aktiv für solche Jobangebote beworben: Ratbacher hat mich in der positiven Ansprache besonders überzeugt.

Meine bisherigen Stationen

Innerhalb des Trainee Programmes gibt es hier zwei Bereiche: Recruiting und Vertrieb. Damit man das Unternehmen und die Tätigkeit als Ganzes wirklich versteht, verbringt man die ersten 4 bis 6 Wochen im Recruiting-Bereich. Dort lernt man zum Beispiel mit der Datenbank zu arbeiten, Kontakt zu Kandidaten aufzubauen und Ausschreibungen für die Jobportale zu verfassen. Das macht den ersten Teil des Programms aus. Wenn das sitzt und man Routine bekommt, wechselt man in den Vertrieb und bekommt seine Vertriebsregion zugeteilt.

Hier ist es so, dass wir sowohl fachlich als auch regional spezialisiert sind. Ich betreue beispielsweise die Region Hamburg im Bereich Softwareentwicklung. In der ersten Zeit habe ich vor allem gelernt, wie man Kunden anspricht, wie man kompetent mit ihnen kommuniziert, wie man Aufträge generiert, wie man mit schwierigen Situationen umgeht und vieles mehr. Begleitend zum „Training on the Job“ unterstützen zahlreiche Coachings den Lernprozess. Der Stoff wird zum einen im Frontalunterricht, in kleinen Gruppen, aber auch in individuellen Trainings vermittelt. Außerdem werden Stärken und Schwächen ganz genau herausgearbeitet. Durch diese optimale Förderung habe ich schnell an Sicherheit gewonnen und bin dadurch viel freier und gelassener geworden.

Meine Aufgaben

Was ich bei Ratbacher besonders gut finde, ist, dass man wirklich seinen eigenen Verantwortungsbereich hat. Mein Zuständigkeitsgebiet kann ich selbst gestalten und von Anfang an aufbauen. Es gibt kein Schema F. Darauf wird auch wirklich Wert gelegt, da ja jeder Markt ganz anders ist. Und das macht es so spannend!  Meine Kunden kommen aus der Softwareentwicklung und meine Aufgabe ist es, diesen Bereich neu aufzubauen. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Deswegen bin ich momentan immer noch im Marktaufbau. Das bedeutet: Kunden und Kandidaten akquirieren, Anzeigen schalten, Vorstellungsgespräche organisieren, vor- und nachbereiten, Gehaltsverhandlungen, und am Ende sollte eine erfolgreiche Vermittlung stehen. Bei diesen vielfältigen Aufgaben unterstützt mich mein Mentor. Von seiner Erfahrung kann ich profitieren, wenn ich mit Situationen konfrontiert bin, die mir noch neu sind.

Erfolgreicher Einstieg

Wenn man selbst einen Bereich erst aufbaut, dann läuft es nicht immer wie geplant. Es ist eine Herausforderung, Kandidaten und Kunden zu finden. Das erfordert eine hohe Selbstmotivation!

Insgesamt bin ich in der Zeit meines Traineeships viel selbstbewusster geworden. Ich spreche jeden Tag sehr viel mit Menschen aller Karrierestufen. Vorher hätte ich mich vielleicht nicht immer getraut, direkt den Leiter einer IT-Abteilung anzurufen. Heute nehme ich einfach den Hörer in die Hand und mache mir da überhaupt keine Gedanken mehr. Durch die gute Unterstützung meiner Kollegen habe ich noch mehr an Selbstsicherheit und Kommunikationsstärke gewonnen. Ich habe gelernt, auch mit schwierigen Prozessen und Rückschlägen konstruktiv umzugehen.

Außerdem habe ich mir angewöhnt, wirklich sehr organisiert zu arbeiten, so dass bei den vielen Aufträgen, die parallel bewältigt werden müssen, nichts unter den Tisch fällt. Auch schwierige Kunden, die am Anfang eher abgeneigt sind, fordern mich heraus. Wenn ich es dann schaffe, mit solchen Kunden eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufzubauen und sie dann wieder auf mich zurückkommen und sich bei mir bedanken, dann ist das ein sehr gutes Gefühl! Denn dadurch merke ich, dass sie mich als Beraterin akzeptiert haben – dass wir auf einer Augenhöhe sind.

Familiäre Unternehmenskultur

Die Zusammenarbeit bei Ratbacher ist stets teamübergreifend – das schätze ich sehr.
Wir arbeiten gemeinsam in einem Großraumbüro und ich kann jeden Kollegen um Hilfe bitten. Das empfinde ich als eine enorme Bereicherung! Die Unternehmenskultur ist mit rund 60 Mitarbeitern sehr familiär. Alle sind per „du“ – selbst mit der Geschäftsleitung. Nach einem anstrengenden Arbeitstag verbringen wir gelegentlich den Feierabend miteinander und der Umgang ist sehr freundschaftlich.
Außerdem wird Offenheit wirklich gelebt: Bei den Vorstellungsgesprächen machen Bewerber eine Teamrunde, bei der sie mit den neuen Kollegen sprechen und Fragen stellen können.

Das bietet das Trainee-Programm

Ein Traineeship bei Ratbacher kann ich nur empfehlen, da jeder Trainee seinen persönlichen Mentor hat und in jede Abteilung mal reinschnuppern kann und dann sehr schnell seinen eigenen Verantwortungsbereich übertragen bekommt.

Ein Traineeship bei Ratbacher kann ich nur empfehlen, da jeder Trainee seinen persönlichen Mentor hat und in jede Abteilung mal reinschnuppern kann und dann sehr schnell seinen eigenen Verantwortungsbereich übertragen bekommt. Es war auch ganz einfach, sich über das Jobportal bei Ratbacher zu bewerben. Nach einem ersten Telefongespräch wurde ich zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen. Im zweiten Gespräch lernte ich dann bereits die Kollegen kennen und konnte die Rahmenbedingungen absprechen.

In einer Fair Company kann man nicht nur ein Praktikum absolvieren. Einige der Unternehmen bieten auch Plätze für Abschlussarbeiten und Trainees. Dazu gehört zum Beispiel die Personalberatung Ratbacher aus Stuttgart. Wie ein Traineeship dort aussieht, beschreibt Studentin Loredana.

Loredana Frenda
hat einen Bachelor in Übersetzungswissenschaften von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erworben und anschließend einen Master in Kultur und Wirtschaft an der Universität Mannheim gemacht.


Ratbacher GmbH ist eine auf Engpassmarkt IT spezialisierte Personalberatung.

 

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