Mein Praktikum bei Condor

Einfach einsteigen und abheben

Olga Larin berichtet | 07.05.2014 | Foto: Privat

Event-Management, Emergency-Simulation und ein Flug nach Cran Canaria – Olga Larin berichtet über ihre Erfahrungen beim Praktikum in der Personalabteilung bei Condor.

Alles fing damit an, dass ich nach meinem Abschluss unbedingt ein Praktikum machen wollte, um herauszufinden, welcher Job wirklich zu mir passt. Während des Studiums blieb neben dem Lernen und meiner Freiberuflichkeit als Tanztrainerin dafür leider keine Zeit.

Bei Condor habe ich mich beworben, weil mich die Reise- und Flugbranche von jeher fasziniert hat: Es ist doch toll, wenn man Menschen die Zeit zwischen Abheben und Landen so angenehm wie möglich gestalten möchte. Und dann ging alles ganz schnell. Zwei Stunden nachdem ich mich bei Condor beworben hatte, rief eine Mitarbeiterin an, um mich zum Vorstellungsgespräch am nächsten Tag einzuladen und einen Tag danach wurde mir die Stelle angeboten.

Hierarchie – gar nicht abgehoben

Das Team war von Anfang an sehr aufgeschlossen. Die Hierarchien sind so flach, dass ich wirklich nie das Gefühl hatte "nur" die Praktikantin zu sein. Ich glaube, dass sich eine Fair Company besonders Mühe gibt. Meine Mentorin hat mich überall vorgestellt und alles dafür getan, dass ich einen guten Start hatte. Überhaupt war das Betriebsklima wirklich toll. Wir haben auch die Pausen miteinander verbracht oder uns auf ein Feierabend-Getränk getroffen.

Nachdem ich mich mit kleinen administrativen Aufgaben eingearbeitet hatte, durfte ich immer mehr Verantwortung übernehmen. Zum Beispiel war ich für die Organisation eines internationalen Talentprogramms zuständig. Dafür musste ein eigenes Assessment Center in Frankfurt organisiert werden. Das Event zu planen war ganz schön viel Arbeit – ich musste mit den Trainern Inhalte und Zeiten koordinieren, Teilnehmer informieren, den Veranstaltungsraum und Hotelzimmer reservieren.

Besonders spannend waren auch die internen Trainings: Es gibt im Gebäude ein echtes Flugzeug, das für möglichst authentische Simulationen verwendet wird. Bei einem Emergency-Training haben wir mit verschiedenen Mitarbeitern vom Bodenpersonal bis zum Manager den Ernstfall geprobt. Es sagt viel über den Charakter eines Menschen aus, wie er in so einer Situation agiert – manch einer hat sich die Rettungsrutsche geradezu runtergeschmissen, andere waren eher bedächtig und vorsichtig. Solche Situationen zu beobachten und auszuwerten, hat mir viel Spaß gemacht.

Mehr Skills im Gepäck

Das Praktikum war nicht nur vielseitig und interessant, sondern hat mir auch mehr Selbstsicherheit gegeben. Am Anfang war ich zum Beispiel nervös, wenn ich an das Telefon gehen musste – schließlich kannte ich den Betriebsablauf kaum und konnte selbst keine Fragen beantworten. Fünf Monate später hatte ich immer eine passende Antwort parat und fühlte mich viel sicherer.

Das absolute Highlight war aber, dass ich einen sogenannten Strecken-Erfahrungsflug nach Cran Canaria machen durfte. Eigentlich ist dieser für die Mitarbeiter am Boden gedacht, damit sie das Kerngeschäft der Airline kennenlernen. Ich hatte Glück und konnte als Praktikantin daran teilnehmen. Bei diesem Flug nach Las Palmas habe ich im Service mitgeholfen und den Piloten im Cockpit über die Schultern geschaut. Das werde ich nie vergessen – auch, weil der Flug durch stürmisches Wetter besonders aufregend war!

Praktikantenbericht von Condor

Olga Larin, 25
B.Sc. in Economics and Business Administration, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main


Condor Flugdienst GmbH ist eine deutsche Fluggesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main und Heimatbasis auf dem Flughafen Frankfurt am Main. Nach Passagierzahlen und der Flotte ist Condor die drittgrößte deutsche Fluggesellschaft.

 

Alle Praktikumsberichte