Mein Praktikum bei IGZ – Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH

 

Den digitalen Wandel aktiv mitgestalten

Dominik Protschky berichtet | 13.12.2018 | Foto: IGZ

Mit diesem Ziel begann ich im September 2018 mein Praktikum bei der IGZ – Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH im Bereich Manufacturing für die folgenden drei Monate. Meine Motivation rührte daher, dass ich die Digitalisierung nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis erleben wollte.

Verbindung zweier Welten

Mein Interesse für wirtschaftliche Themen sowie meine Neugierde für verschiedenste technische Fragestellungen kann ich ideal in meinem interdisziplinären Studienfach Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Bayreuth verbinden. Besonders fasziniert mich die Möglichkeit betriebswirtschaftliche Probleme unter Berücksichtigung technischer Aspekte zu lösen und umgekehrt ingenieurwissenschaftliche Aufgabenstellungen unter Beachtung ökonomischer Rahmenbedingungen anzugehen.

Bevor ich jedoch meinen ersten Schritt in den Studienalltag setzte, absolvierte ich ein zweimonatiges Praktikum bei der Schott AG als technischer Mitarbeiter in der Produktion. Dies führte dazu, dass ich auf ingenieurwissenschaftliche Seite meines Studiums meinen Schwerpunkt auf den Bereich Produktionstechnik legte. Nachdem sich in den ersten Semestern zusätzlich eine Leidenschaft für Thematiken rund um die Wirtschaftsinformatik entwickelt hatte, begann ich daraufhin als Studentischer Mitarbeiter bei der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT diese auch im praktischen Umfeld zu erproben. Außerdem konnte ich neben meinem Studium in einem einjährig geförderten Projekt der Stiftung der deutschen Wirtschaft und der Heinz Nixdorf Stiftung meine Fähigkeiten im Bereich Projektmanagement erweitern.

IGZ – passend zu meinen Vorstellungen

Aufgrund meiner fachlichen Qualifikationen und meines Vorhabens, mich noch intensiver mit dem Bereich der Informatik auseinanderzusetzen,  passt IGZ ideal zu meinem Profil. Daneben stand für meine Praktikumswahl im Vordergrund, bei einem modernen und innovativen Unternehmen zu arbeiten, welches führend in seinem Bereich ist. Ein weiterer Aspekt, der für IGZ spricht, ist der hervorragende Ruf des Unternehmens, welcher nicht nur regional bekannt ist.

Einstieg in die Softwareentwicklung

Meine Vorstellungen meines Praktikums bei IGZ erfüllten sich ab dem ersten Tag. Ich startete mit kleineren Entwicklungen im Webumfeld, um mich mit der Software und der Programmierung näher vertraut zu machen. Beispielsweise erstellte ich eine Auftragsliste als Dialog, wobei ich sowohl das Front- als auch das Backend dafür programmierte. Außerdem erhielt ich die Aufgabe einen Massendatengenerator auszuarbeiten. Nach einer erfolgreichen Entwicklung meinerseits wird dieser regelmäßig für Projekte eingesetzt, was für mich persönlich eine große Wertschätzung meiner Arbeit bedeutete.

Des Weiteren war ich in einem Kundenprojekt tätig und entwickelte dort an verschiedenen Dialogen mit.  Damit ich im späteren Verlauf die von mir erstellte Software auf Funktionstätigkeit prüfen konnte, erstellte ich außerdem Testfälle dafür. Darüber hinaus konzipierte ich Layouts für neue Produktionslinien in der Maschinen-Emulation und war dabei für Justierung der Einstellungsparameter verantwortlich, um einen reibungsfreien Simulationsablauf zu gewährleisten. Schließlich erstellte ich noch Mockups (Vorführmodelle zur visuellen Darstellung der Benutzeroberflächen)  für mobile Dialoge für den Einsatz in der Produktion des Kunden.

Individuelle Betreuung als absoluter Benefit

Eine besondere Herausforderung stellte für mich die Tatsache dar, dass ich vor allem im Bereich der Softwareentwicklung wenig praktische Erfahrung mitbrachte. Daher musste ich mich jeden Tag tief in die Thematik hineindenken, was mir definitiv viel abverlangte. Hier kam mir das hervorragende Patenkonzept der IGZ entgegen und half mir, mich im Arbeitsumfeld zu Recht zu finden. So wurde ich unter Betreuung meines individuellen Paten ausführlich in alle relevanten Themengebiete eingearbeitet und konnte sukzessive das entsprechende Know-how aufbauen. Dabei stand mir mein Betreuer sowohl anfangs für einfachere Probleme als auch zum Ende hin für komplexere Fragestellung stets mit Hilfe beiseite.

Dabei stach nicht nur mein Pate durch besonders hohes Verantwortungsbewusstsein hervor, sondern das ganze Team legte jederzeit mehr als die notwendige Mitarbeiterinitiative an den Tag, um Projekte erfolgreich zu bearbeiten. Ein besonderes Highlight war das jährlich stattfindende Bereichsevent, an dem ich teilnehmen durfte. Beim gemeinsamen „Laser Tag“ spielen lernte man so viele der Kollegen auch privat besser kennen. Dank des exzellenten Arbeitsklimas fühlte ich mich jeden Tag bei IGZ wohl und durfte dank der individuellen Betreuung enorm viel lernen sowie zahlreiche Erfahrungen mitnehmen.

Erst mit der Praxis kann man sein Studium voll ausschöpfen

Im Studium lernt man viele generische Konzepte und Modelle kennen, was ich persönlich auch schätze, da man dadurch einen breiten Blick über verschiedene Thematiken erhält. Jedoch fehlten mir dadurch anfangs einige der geforderten spezifischeren Kenntnisse im Praktikum, welche ich aber dank des erwähnten Patenkonzepts schnell erlernen konnte. Als wichtigsten Lernaspekt nehme ich deshalb mit, dass man beides benötigt. Mit den verschiedenen theoretischen Modellen legt man eine gute Basis, aber erst der Praxiseinsatz bei IGZ half mir dabei, diese  auch aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und beurteilen zu können. Diesen Punkt kann ich hervorragend in mein Masterstudium integrieren, welches ich nach meinem Praktikum bei IGZ wieder aufnehmen werde. Relativ zeitnah steht dann auch meine Masterarbeit an und die Entscheidung, welchen Schritt ich nach meinem Studium gehe. IGZ wird dabei definitiv eine Option darstellen.

Dominik Protschky,
hat an der Uni Bayreuth den Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen abgelegt und absolviert nach dem Praktikum bei IGZ (10.09.18 – 07.12.18) das Masterstudium weiter.


IGZ - DIE SAP INGENEURE ist eine hochspezialisierte Ingenieurgesellschaft mit starken, technischen Kompetenzen im Bereich Lagerlogistik, Lagerautomatisierung und Produktionssteuerung mit SAP. Die Leistungen der IGZ gliedern sich in 4 Kompetenzbereiche: SAP Warehousing, SAP Manufacturing, SAP Transportation und SAP Automation. IGZ ist vollständig branchenübergreifend tätig, d. h. in allen Branchen mit anspruchsvoller Lagerlogistik sowie Produktionssteuerung.

Alle Praktikumsberichte