Ausbildung bei der Schwenninger Krankenkasse

Helfen steht im Mittelpunkt

Interview: Anne Koschik | Juli 2017 | Foto: Schwenninger Krankenkasse

karriere.de: Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Svenja Manger: Es hat mir schon immer Freude bereitet, Menschen zu helfen. Als ich klein war, wollte ich unbedingt Friseurin werden. In diesem Beruf lernt man viele interessante Menschen kennen und tut ihnen Gutes.

Heute machen Sie eine Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten. Warum?

Meinen Wunsch, mit Menschen zusammenzuarbeiten, behielt ich während der gesamten Schulzeit. Als ich älter wurde, reizte mich vor allem der soziale Bereich. Ich entschied mich nach meinem Abitur am sozialwissenschaftlichen Gymnasium für ein freiwilliges soziales Jahr in einem Altenzentrum. Es gefiel mir sehr, die hilfsbedürftigen Menschen zu betreuen und zu pflegen. Mir wurde aber klar: das kann auf lange Sicht körperlich sehr anstrengend werden. Ich machte mich daher im Internet schlau, welche anderen sozialen Berufe es gibt. Dabei stieß ich auf die Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten (SoFa), die mich sofort neugierig gemacht hat.

Welche Erwartungen hatten Sie? Haben sich diese erfüllt?

Ich habe einen vielfältigen Ausbildungsberuf gesucht – und gefunden. Man lernt als SoFa viele Büroabläufe und Regeln kennen, trotzdem ist der Job überhaupt nicht langweilig. Man hat viel mit Kunden, also Arbeitnehmern und Arbeitgebern, zu tun. Denen hilft man bei allen möglichen Problemen oder Anliegen. Auch der theoretische Teil der Ausbildung macht mir Spaß. In diesem lernen wir Azubis alles, was wir über Gesetze und den Gesundheitsmarkt wissen müssen.

Viele Krankenkassen und andere Sozialversicherungsträger bieten Ausbildungsplätze an. Warum haben Sie sich ausgerechnet für die Schwenninger entschieden?

Die Schwenninger ist in meiner Heimat stark verwurzelt. Sie hat den Ruf einer modernen, persönlichen Kasse aber auch den eines erfahrenen Ausbildungsbetriebs. Das hat man von Beginn an gemerkt – beispielsweise im Bewerbungsverfahren, vor dem ich ziemlich Bammel hatte. Zusammen mit anderen potenziellen Azubis wurde ich zu einem Bewerbertag eingeladen – einer Mischung aus Tests, Gruppenspielen, Präsentationen und Vorstellungsgesprächen. Die Ausbildungsverantwortlichen haben uns sehr herzlich empfangen und ausführlich den strukturierten Ablauf der Ausbildung erklärt. So wusste ich genau, was auf mich zukommt und was die Schwenninger von ihren Azubis erwartet. Am meisten Angst hatte ich vor dem Vorstellungsgespräch. Die Atmosphäre war jedoch sehr locker – wie in einer angenehmen Unterhaltung. Da war meine Aufregung direkt verflogen.

Wie gefällt Ihnen die Ausbildung bei der Schwenninger?

Ich fühle mich sehr wohl und bin begeistert, wie vielfältig die Ausbildung ist. Wir Azubis lernen alle wichtigen Bereiche der Kasse kennen. Dabei werden wir zunächst von den Ausbildungshelfern an die Hand genommen und angelernt. Anschließend dürfen wir selbständig Aufgaben bearbeiten.

Svenja Manger, 22, wollte schon immer einen vielseitigen Job, in dem sie mit Menschen zu tun hat. Im September 2016 begann sie ihre Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten. Im Interview berichtet sie von ihren beruflichen Wünschen, dem Bewerbungsverfahren und ihrer Ausbildung.


Mit fast 120 Jahren Erfahrung als Gesetzliche Krankenversicherung steht die Schwenninger Krankenkasse für Verantwortung, Stabilität und Innovation. Sie hat den Anspruch, die Lebensqualität der Kunden mit qualitativ hochwertigen und individuellen Angeboten zu unterstützen. Die Schwenninger engagiert sich dafür, das Thema Nachhaltigkeit in der Gesellschaft zu verankern. Sie ist bundesweit an 15 Standorten vertreten und gehört mit rund 330.000 Kunden und 800 Mitarbeitern zu den größten Betriebskrankenkassen Deutschlands.

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